Das perfekte Kaiserschmarrn-Rezept (auch für Apfelschmarrn)

Gelingrezept für Kaiserschmarrn mit verschiedenen Abwandlungen

Mit Kaiserschmarrn in seinen verschiedenen Variationen versüßen wir uns schon sehr lange immer wieder das geliebte Wochenendfrühstück. Ich hab schon die verschiedensten Rezepte für unsere Leibspeise durch und bin sogar oft beim Fertigpäckchen gelandet, weil mir die selbstgemachten nie gelungen sind oder geschmeckt haben. Bis ich ein Rezept aus einer Zeitschrift erfolgreich ausprobiert habe. Da hab ich für mich beschlossen: SO mache ich ab sofort meinen Kaiserschmarrn immer! Die Zubereitung der österreichischen Süßspeise findet dabei nicht vorrangig in der Pfanne statt, sondern im Backofen. Ein klein wenig aufwändiger wird es durch die Trennung der Eier. Aber mit unter den Teig gehobenem Eischnee wird das ganze einfach traumhaft locker und herrlich fluffig.

Je nach Zutaten kann man dann einen normalen Kaiserschmarrn, einen Wiener Kaiserschmarrn, einen Mandel- oder Apfelschmarrn zaubern. Die Beilage ist ebenso variabel. Was man eben gerne mag: Apfelmus, Zwetschgenröster (Pflaumenmus), Marmelade, Preiselbeeren, Obst, Vanillesoße…


Hier seht ihr meinen Mandelschmarrn mit Pflaumenmarmelade und Apfelmus.

Na, läuft euch schon das Wasser im Mund zusammen? Dann mal los:

Zutaten für 2 – 3 Portionen:

100 g Mehl
125 ml Milch
4 Eier (getrennt)
15 g flüssige Butter
Vanilleback (alternativ: etwas Zitronenabrieb oder 2 Tropfen Bittermandelöl etc.)
50 g Zucker
1 Prise Salz
 
Nach Belieben dazu: (Rum-)Rosinen, gehackte Mandeln, Apfelstücke
 
Zum karamellisieren: 3 EL Butter und 30 g Zucker

 

Zubereitung:

Die vier Eier trennen und die Eigelbe und Eiweiße getrennt voneinander in zwei Schalen geben.

Die vier Eigelbe, 125 ml Milch und 15 g flüssige Butter miteinander verrühren. Das Vanilleback (alternativ: etwas Zitronenabrieb oder 2 Tropfen Bittermandelöl etc.), 50 g Zucker und 100 g Mehl zufügen und mit dem Schneebesen glatt rühren. Nicht wundern, wenn der Teig recht dünnflüssig erscheint. Durch das Unterheben des Eischnee wird er noch schön fluffig. 

Den Teig vor dem Hinzufügen des Eischnee aber unbedingt mindestens eine halbe Stunde ruhen lassen, damit sich das Mehl gut mit der Flüssigkeit verbinden kann. Danach nochmals gut durchschlagen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die vier Eiweiß mit 1 Prise Salz zu einem festen Eischnee steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.

Etwas Butter in einer ofenfesten, beschichteten Pfanne schmelzen und den Teig hineingießen. Nach Belieben nun noch (Rum-)Rosinen und/oder gehackte Mandeln oder Apfelstücke dazugeben. Die Pfanne in den vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze in die zweite Schiene von unten schieben. Für 15 Minuten backen, bis der Teig golden ist.

Pfanne aus dem Ofen nehmen, den Teig mit zwei Holzspateln (oder ähnlichem) vierteln und in Stücke zerreißen. In einer zweiten Pfanne 3 EL Butter schmelzen, 30 g Zucker zugeben und den Schmarrn bei mittlerer Hitze durchschwänken und karamellisieren.

Nach Belieben mit Puderzucker bestreuen und mit der Beilage eurer Wahl servieren.

PS: Wenn ihr Interesse an einem Rezept für Zwetschenröster habt, schaut doch mal bei Zimtkeks und Apfeltarte vorbei. Sie macht den Kaiserschmarrn übrigens genau so wie ich. Dann kann es ja nur gut sein!

Gutes Gelingen und guten Appetit!

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