Reisebericht USA Südosten / Florida & New Orleans (9/2014)

 

Reisebericht USA Südost – Floridia & New Orleans

Welcome to Florida – The Sunshine State

Monatelange darauf hingefiebert und nun auch schon wieder vorbei. Unsere Rundreise durch Florida mit New Orleans.

1. Tag: Anreise Miami – Richtung Orlando

Unser Urlaub stand gleich zu Beginn unter keinem guten Stern: Wir haben verschlafen. Ich hatte mein iPhone nicht zum Laden angesteckt und es wurde über Nacht leer, so dass kein Wecker klingelte. Die morgendliche Routine fiel also etwas kürzer aus und da es verkehrstechnisch keine Zwischenfälle gab, haben wir unseren Flug um 6:10 Uhr trotzdem noch rechtzeitig geschafft. Unser Flug ging über Lissabon mit zwei Stunden Aufenthalt, so dass wir letztlich um 15 Uhr Ortszeit (21 Uhr deutscher Zeit) in Miami ankamen. Nach Abholung unserer Koffer ab zur Mietwagenstation und unseren gebuchten Mittelklasse SUV abgeholt. Wir bekamen einen weißen GMC Terrain. Ein Monsterteil. Zumindest für deutsche Verhältnisse. Um am nächsten Tag möglichst wenig Zeit zu verlieren, wollten wir noch so weit wie möglich in Richtung Orlando fahren. Unser gestecktes Ziel Kissimmee haben wir auch erreicht. Das waren immerhin über 200 Meilen und 3 Stunden Autofahrt, nach einer 18stündigen Anreise. Für die Übernachtung haben wir uns vor Ort das Motel Super 8 Kissimmee Suit genommen.

2. + 3. Tag: Orlando / Disneyworld

Die nächsten zwei Tage stand Disneyworld am Programm mit Übernachtung in der Animal Kingdom Lodge. Dieses Hotel war für uns das Highlight der zwei Tage. Es vermittelt wunderbar afrikanisches Safari-Flair und bietet drei „Savannen“, in denen man  Tiere wie Antilopen, Zebras, Gnus und Giraffen etc. vom Hotelbalkon aus beobachten kann. Ein absoluter Traum!

Zum Theme Park muss ich sagen, dass er nicht so unser Fall war. Natürlich ist hier alles riesengroß und wirklich toll angelegt, aufgebaut und inszeniert. Liebevoll, wie man es sich von Disney vorstellt. Wir hatten extra die Park-Hopper-Option mit dazu gebucht, um die Möglichkeit zu haben, alle vier Parks in den zwei Tagen besichtigen zu können. Aber dem steht entgegen, dass alles unglaublich teuer ist, alles überlaufen ist und für die Fahrgeschäfte ewig lange Wartezeiten in Kauf zu nehmen sind. Bei uns waren es immer ab 30 Minuten aufwärts. Und wir waren ja noch in der Nebensaison unterwegs… Ich will mir das Gedränge und die Wartezeiten in der Hauptsaison gar nicht vorstellen. Um doch schneller voranzukommen, haben wir für einige Attraktionen im Vorfeld einen FastPass+ gebucht (geht aber nur für drei Attraktionen am Tag), was aber trotzdem noch rund 15 Minuten anstehen bedeuten kann und auch für Stress sorgen kann, wenn man um eine bestimmte Uhrzeit oder Zeitspanne bei der Attraktion sein muss.  Aber nun gut. Was konnten wir uns alles anschauen?

Animal Kingdom
* Kilimanjaro Safari
* Pangani Forest Exploration Trail
* Restaurant „Rainforest Café“

Das Wahrzeichen des Parks, der überdimensionale, künstliche „Tree of Life“ war gerade abgesperrt. Man konnte aber auch von der Ferne erkennen, wie aufwändig und detailliert der Baum erstellt wurde. Hätte ihn gerne von Nahem gesehen…

Obwohl (oder gerade weil?) ich eine riesige Tierliebhaberin bin, hat mich der Park aber nicht überzeugt. Ein Besuch in einem guten Zoo wäre ein günstigerer, interessanterer Zeitvertreib.

Magic Kingdom
*  Frontierland Shootin‘ Arcade
* Haunted Mansion
* Jungle Cruise
* Pirates of the Caribbean
* Swiss Family Tree House
* Disney Dreams Come True Parade

Die Rides „Seven Dwarfs Mine Train“ und „Splash Mountain“ mussten wir aufgrund zu langer Wartezeit auslassen.

Vor dem Wahrzeichen dieses Parks, dem Cinderella Castle, finden immer wieder kurze Aufführungen mit den Disney-Stars Minnie, Mickey, Goofy, Donald und Co. statt. Sehr nett anzusehen.

Magic Kingdom bezeichne ich mal als das „eigentliche“ Disneyworld und ist einen Besuch wert.

Epcot
* Soarin
* World Showcase

Von Epcot hatte ich mir im Vorfeld am wenigsten erwartet und im Nachhinein muss ich sagen: Der World Showcase ist wirklich super. Wann kann man schon zu Fuß von Land zu Land spazieren?! Wirklich toll aufgebaut und man kann hier eine schöne Zeit verbringen.

Hollywood Studios
* „Indiana-Jones“-Stuntshow

Die Extrem-Stunt-Show „Lights, Motors, Action!“ und die Backlot-Tour konnten wir nicht sehen / machen, da es spätnachmittags Gewitter gab, das uns letztlich ins Hotel zurückgetrieben hat.

Diesen Themenpark muss man nicht unbedingt sehen. Hier finden wir einen Besuch der Universal Studios, die wir 2011 in Hollywood besucht haben, interessanter.

PS: Solche Rides wie „Expedition Everest“ (mit Rückwärtsfahren), „Dinosaur“ oder „Rock ’n‘ Roller Coaster starring Aerosmith“ (Darkrides) oder „Tower of Terror“ (Höhenfall) haben wir bewusst gemieden.

4. Tag: Disney World – Fort Walton Beach

Auf dem Weg nach New Orleans haben wir eine Übernachtung in Fort Walton Beach eingeplant. Über 400 Meilen und mindestens sechs Stunden Fahrtzeit. Außer ein paar kurzen Pausen und einer Mittagspause haben wir noch einen Shopping-Stopp in den Silver Sands Premium Outlets in Destin eingelegt. Ganz schön anstrengend, nach so langer Autofahrt auch noch einkaufen zu müssen 🙂 Hier habe ich meine grün-blau verspiegelte Schnäppchen-Sonnenbrille von American Eagle Outfitters gefunden und mir meinen sehnlichst erwünschten Sparkling-Leaves-Ring von Pandora geleistet. Der war allerdings genauso teuer wie bei uns in Deutschland. 

Im gebuchten Hotel, dem Best Western Ft. Walton Beachfront Hotel, war leider kein Zimmer mit Meerblick mehr frei. War aber auch nicht weiter schlimm, da wir den genialen, feinen, weißen Puderzucker-Strand auch so genießen konnten. Das Zimmer war allerdings schon sehr in die Jahre gekommen und hat richtig schön nach „alt“ gemüffelt. Für den Preis, es war immerhin keine Buchung für nur 40 Dollar, dürfte man besseres erwarten. Aber da lässt sich das Hotel wohl die Lage direkt am Strand bezahlen.

5. + 6. Tag: Fort Walton Beach – New Orleans

Unsere Weiterfahrt vom Panhandle  führte uns durch Alabama und Mississippi nach Louisiana. Diese nicht mehr ganz so lange Strecke mit knapp 250 Meilen und 4 Stunden Autofahrt haben wir mit einem erneuten Halt zum Shoppen aufgelockert. Diesmal wurden die Prime Outlets in Gulfport unsicher gemacht. Für unsere zwei Nächte in New Orleans haben wir uns im French Market Inn einquartiert. Ein nettes Hotel mit etwas „unlustigem“ Personal, das altes Flair besitzt. Die Lage in der Decatur Street im French Quarter ist wirklich top.

Nach unserer Ankunft haben wir die Gegend rund ums Hotel erkundet und Abends eine Nightcruise mit Dinner auf der Steamboat Natchez gemacht. Die nächtliche Skyline von New Orleans vom Schaufelraddampfer aus zu betrachten ist unglaublich schön und empfehlenswert. Am nächsten Tag haben wir den Hop-on-hop-off-Bus genutzt, um durch die Stadt zu kommen. Was haben wir alles gesehen?

* French Quarter
* Jackson Square
* French Market
* St. Louis Cemetery Number One (mit dem Grab der Voodoo-Priesterin Marie Laveau und dem künftigen Grab von Nicolas Cage)
* Central Business District
* Mercedes Benz Superdome
* National World War II Museum
* New Orleans Streetcars
* Garden District (das Südstaatenflair dieses Viertels hat es mir angetan. Ich liebe diese Häuser)
* Mardi Gras World
* Royal Street
* Bourbon Street (vergleichbar mit der Reeperbahn in Hamburg, aber noch wilder. Hier ist auch Fritzel’s European Jazz Pub zu finden)
* Riverwalk Marketplace (wieder einmal shoppen)

New Orleans hat uns unglaublich gut gefallen und wir werden sicher wieder kommen, um uns die Stadt weiter genauer anzuschauen.

 

7. Tag: New Orleans – Pensacola

Bevor wir zurück ans Panhandle gefahren sind, sind wir noch etwas weiter über New Orleans hinaus gefahren und haben die Oak Alley Plantation besichtigt. Was soll ich sagen? Ich liebe das Südstaatenflair und wäre am liebsten „Vom Winde verweht“ hiergeblieben. Die Damen, die die Besichtigung vornehmen, sind ganz im früheren Stil herausgeputzt, so dass man sich in die damalige Zeit noch besser hineinversetzen kann. Wirklich toll anzusehen. Aber wir mussten trotzdem wieder los und unsere Fahrt nach Pensacola antreten. An diesem Tag mussten wir über 300 Meilen zurücklegen, was ohne Zwischenstopps und Verkehrslage gute fünf Stunden Fahrzeit hieß. Am Hotel, dem Holiday Inn Express Pensacola Beach, angekommen, konnten wir den tollen Panhandle-Strand aber leider nicht mehr genießen, weil es mal wieder regnen sollte. Das Hotel und das Zimmer war aber absolut in Ordnung und die Lage direkt am Strand natürlich auch einmalig.

8. Tag: Pensacola – Crystal River

Ein Tag mit über 400 Meilen und über 7 Stunden Fahrt, den wir mit einem Besuch im Ellie Schiller Homosassa Springs Wildlife State Park abgeschlossen haben. Da wir erst um vier Uhr angekommen sind, konnten wir nicht mehr mit dem Boot zum Park gebracht werden, sondern mussten auf die „Bahn“ ausweichen. Hauptattraktion im Park sind vermutlich die Manatees, die kurz vor unserem Eintreffen gefüttert wurden. Mit Salatköpfen, die im Wasser schwimmen. Verrückt. Ansonsten gibt es noch weitere, in Florida beheimatete Tiere sehen: Nilpferde, Weißwedelhirsche, Alligatoren, Rotluchse, Florida Panther und Puma, Schwarzbären, verschiedenste Vögel, Füchse und Wölfe. Ein kleiner, überschaubarer Zoo, dessen Besuch ganz nett war. Für mich allerdings nicht so gut ausging, da ich in der Stunde, in der wir uns dort aufgehalten haben, 12 Moskitostiche an den Beinen abbekommen habe. Ich war nicht drauf vorbereitet, dass ich mich für den Park hätte einsprühen müssen…

9. + 10. Tag: Crystal River – Sanibel Island

Der Weg zu unserer nächsten Station auf Sanibel Island führte uns über Tampa nach St. Petersburg, wo wir uns erstmal das Dalí-Museum angesehen haben. Ein wirklich erstaunlicher Künstler, den ich absolut gerne mag. Ich mag seine vielleicht etwas verstörende Kunst. Wie habe ich gelesen? „… die schockierende Qualität seiner Phantasie“. Diese Aussage finde ich vollkommen zutreffend. Ich finde, das Museum ist definitiv einen Besuch wert. In der Nähe befindet sich auch das Kunst-Glasmuseum, die Chihuly Collection, die wir gleich noch mitgenommen haben. Sehenswerte Glasgebilde, aber für die Kürze der Ausstellung ein etwas zu hoher Eintrittspreis.

Anschließend ging es die Golfküste entlang weiter über Ellenton und Sarasota, wo wir kurz bei der großen Skulptur „Unconditional Surrender“ von Seward Johnson angehalten haben. Nach Fort Myers kamen wir dann, 250 Meilen und über 5 Stunden reine Fahrtzeit, in Sanibel Island bei unserem Hotel Island Inn an. Hier haben wir erstmal einen Spaziergang entlang des von abermillionen von Muscheln gesäumten Strandes gemacht.

Am nächsten Tag haben wir uns vormittags erst noch am Strand und am Pool entspannt und haben uns dann zu einer Minigolf-Anlage aufgemacht, die wir am Vortag bei der Anfahrt gesehen haben. Später ging es dann weiter nach Fort Myers, über den mit tausenden von Palmen gesäumten Mc Gregor Blvd. zu den Wohnhäusern und Werkstätten von Thomas Edison und Henry Ford. Dort wurde uns dann erstmal eröffnet, dass wir nur das Museum und die (nachgebauten) Laboratorien besichtigen können. Aufgrund des nahenden Gewitters wurden die Wohnhäuser und Gärten gesperrt. Wirklich schade. Weiter ging es dann wieder zum Shoppen. Diesmal in den Miromar Outlets. Hier gibt es auch ein geniales Restaurant, Ford’s Garage, in dem wir zu Abend gegessen und den Tag haben ausklingen lassen.

11. Tag: Sanibel – Key Largo

An diesem Tag standen 200 Meilen und mindestens 4 Stunden Fahrt auf unserem Plan. Erster Stopp war der Big Cypress Bend Boardwalk im Fakahatchee Strand Preserve State Park, in dem man einen idyllischen Spaziergang auf Holzstegen durch die sumpfige Natur machen kann. Weiter, entlang dem Tamiami Trail, haben wir eine Airboat Tour gemacht, die wirklich ein nettes Erlebnis ist. Da die nächste Tour erst in einer Stunde und mit einer ganzen Klasse gegangen wäre, hat man kurzerhand eine Privatfahrt mit uns durchgeführt. Mit dem Airboat wurden wir auf eine kleine Insel gebracht, wo unser Guide Alligatoren für uns angelockt hat. Unter anderem ein riesengroßes, 60 Jahre altes Exemplar. Wirklich unglaubliche Tiere. So gut getarnt, man sieht sie ohne geübten Blick einfach nicht. Beim nächsten Halt, Shark Valley, sind wir nicht lange geblieben, weil es einfach zu heiß und schwül war, um einen langen Spaziergang, eine Fahrradtour oder eine zweistündige Tour mit offenen Bussen zu machen. Aber wir konnten abschließend im Coconut Palm Inn, einem wunderschönen, kleinen Paradies, entspannen. Hier hätten wir es länger aushalten können.

12. + 13. Tag: Key Largo – Key West

Unsere Reiseplanung sah für den nächsten Tag die Weiterfahrt nach Key West vor (90 Meilen und mind. 2 Stunden Fahrtzeit). Auf dem Weg dorthin machten wir Halt beim Bahia Honda State Park. Ein wahres Juwel. Schöne Sandstrände und ein herrlicher Ausblick. Beim Reinfahren in den Park zweigt sich die Straße nach links und nach rechts. Zuerst rechts gefahren, sind wir den Bahia Honda Bridge Trail entlang gegangen. Der Weg führt auf die alte Eisenbahnbrücke der Flagler Overseas Railroad und bietet ein wunderschönes Panorama. Aber das war nicht alles, was ich bewundern durfte. Am Ende der Brücke stehend, blickte ich nach unten ins Wasser und entdeckte die Silhouette einer großen Wasserschildkröte. Es war ein unglaublicher Anblick, diese große Schildkröte, in freier Natur, durch das Wasser gleiten zu sehen. Ich wäre am liebsten runtergesprungen. Nach ein paar Augenblicken und großen Schwimmzügen tauchte Sie aber auch schon wieder ab und war nicht mehr zu sehen. So fuhren wir weiter, den linken Weg der Abzweigung entlang und machten es uns am Strand gemütlich. Als wir bemerkten, dass sich der Himmel mal wieder zuzog und früher oder später der nächste Regenschauer im Anmarsch war, packten wir zusammen und fuhren weiter.

Wir wollten ja noch auf den No Name Keys nach Weißwedelhirschen Ausschau halten. Wir hatten auch Glück und bekamen zwei schöne Exemplare zu sehen. Als wir weiterfahren wollten, hat uns noch auf den No Name Keys ein Wolkenbruch überrascht, wie ich ihn selten erlebt habe. Selbst die stärkste Scheibenwischer-Einstellung war machtlos und man konnte die Hand vor Augen nicht mehr erkennen. Aber so schnell dieser Regenschauer gekommen ist, so schnell war er Gott sei Dank auch wieder vorbei. Ach ja, beim No Name Pub, kurz vor der Brücke zur No Name Island, haben wir auch angehalten. Das Pub ist vollständig beklebt mit (echten?) Ein Dollar Noten. Es sollen über 200.000 sein. Das ist einmalig, aber das Pub selbst war trotzdem nicht unser Fall.

Die restliche Fahrt zog sich ganz schön und wir waren froh, endlich in Key West und dem Parrot Key Hotel and Resort anzukommen. Man muss auch sagen, dass die Fahrt über die Overseas Highways und die Keys nicht so sehenswert ist, wie man sie sich von den Luftbildern immer vorstellt. Der Highway ist größtenteils rechts und links zugepflanzt oder zugebaut und wenn man durch die Städte fährt, könnte man in einer x-beliebigen Stadt in Amerika sein. Den Nachmittag haben wir dann am privaten Strand vor unserer Veranda ausklingen lassen und haben uns Abends in die Duval Street begeben, um im HardRock Café zu Abend zu essen. Die Duval Street ist die Hauptstraße in Key West und genauso verrückt, wie die Bourbon Street in New Orleans. Zum HardRock Café selbst muss man wohl nichts mehr sagen. Aber die Lage, das Ambiente und die Stimmung Abends ist hier wirklich einmalig.

Am nächsten Tag haben wir es uns Vormittags erstmal auf unseren Privatliegen gemütlich gemacht und haben Nachmittags die Stadt nochmal zu Fuß erkundet. Natürlich nochmal die Duval Street entlang und zum Beispiel zur Boje am Southernmost Point. Dem südlichsten Punkt der Vereinigten Staaten. Alle Sehenswürdigkeiten, die wir uns im Vorfeld aufgeschrieben hatten, haben wir aber nicht abgeklappert, da das Wetter absolut schwül-heiß war an diesem Tag und wir ziemlich k.o. waren vom vielen rumlaufen. Abends, als wir zum nahegelegenen Outback-Steackhouse zum Essen spaziert sind, war es schon wesentlich angenehmer.

14. – 16. Tag: Key West – Miami 

Unsere letzte Strecke, Key West nach Miami mit über 160 Meilen und gut vier Stunden Autofahrt, traten wir am Samstag, 4.10.2014, an. Ich war froh, dass wir in diese Richtung, und nicht in Richtung Key West unterwegs waren. Die Straßen waren bei uns schön frei, auf der Gegenfahrbahn war hingegen mächtig was los. Irgendwann nach Key Largo machten wir einen Fahrerwechsel. Obwohl nicht viel Verkehr war, hat mich die Strecke trotzdem ziemlich geschafft. Vielleicht auch gerade weil es so langweilig und ereignislos war. Ich bin dann auch gleich weggepennt und erst wieder wach geworden, als wir schon die Sawgrass Mills Florida (Die wahrscheinlich größte Shopping Mall der Welt!) angefahren haben. Nach einem unterhaltsamen Mittagessen im Rainforest-Cafe haben wir wieder einmal unsere Füße und Geldbeutel strapaziert. Hilft ja nix. Wenn man schon mal Shoppingurlaub in Florida macht. Spätnachmittags konnten wir dann ja in unserem Hotel, The Palms Hotel & Spa Miami Beach, entspannen. Abends haben wir in der Catina 27, ein paar Blocks von unserem Hotel entfernt, lecker italienisch gegessen.

Am nächsten Tag haben wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück erstmal an den berühmten Miami Beach gelegt und uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Zwischendurch eine kurze Erfrischung im Atlantik und die Welt ist in Ordnung. Nachmittags haben wir uns dann in einen Bus gesetzt und sind zur Aventura Mall gefahren. Wir waren ja schon lange nicht mehr shoppen… Gut, dass der Rückflug schon bezahlt war. Abends haben wir uns zu Fuß aufgemacht, den Ocean Drive unsicher zu machen und haben im Finnegan’s Way sehr gut zu Abend gegessen. Es ist wirklich eine tolle Atmosphäre, Abends entlang dieser bunt beleuchteten Häuser entlang zu schlendern.

Und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Noch ein letztes Mal gemütlich und reichlich am Frühstücksbuffet stärken, die Koffer packen und die Fahrt zum Flughafen antreten. Nach rund 27 Stunden auf den Beinen haben wir uns dann zuhause schlafen gelegt. Dem Jetlag sind wir trotzdem nicht ausgekommen. Gut eine Woche danach hatten wir mit dem veränderten Tagesrhythmus noch zu kämpfen. Aber was nimmt man nicht alles in Kauf, um ein bisschen in der Welt herumzukommen.

Wir müssen auch nicht traurig sein, denn der nächste Urlaub ist schon geplant…

Es ist wahrlich viel Text, aber es freut mich, wenn ihr durchgehalten habt und ich euch vielleicht etwas Vorfreude oder Lust auf den eigenen Florida-Urlaub machen konnte.

See you later, alligator!

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